Schröpfen

Das Schröpfen gehört zu den sog. Umstimmungstherapien, die v.a. auf die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte des Organismus abzielen. Die Selbstregulation wird durch einen gezielten Heilreiz in den leicht zugänglichen Schröpfzonen in Gang gesetzt. Die meisten Schröpfzonen liegen am Rücken und imponieren beim Abtasten als Erhebungen, Verhärtungen oder sulzigen Eindellungen (sog. Gelosen). Je nachdem, wo die Veränderungen in der Haut auftreten, kann auf Störungen an inneren Organen oder im Skelettsystem geschlossen werden.
 

Zu empfehlen ist das Schröpfen bei folgenden Krankheitsbildern:
 

• Erkrankung innerer Organe
• Verspannungen der Rückenmuskulatur und Rückenschmerzen
• Gelenkschmerzen und Entzündungen
• Osteoporose
• häufige Infekte, besonders Bronchitis
• zur allgemeinen Krankheitsvorbeugung und Entschlackung.
 

Entsprechend Ihrer Beschwerden werden 10-15 Schröpfköpfe verschiedenen Durchmessers auf die Schröpfzonen platziert und dort für ca. 20 Minuten belassen. Durch den Unterdruck entsteht ein Bluterguss, der innerhalb einer Woche vom Körper abgebaut wird. Während dieser Phase kommt es zu einer besseren Durchblutung des Gebiets. Schmerzhafte Verhärtungen werden gelöst, Schlackenstoffe abtransportiert. Ein Wärmegefühl mit leichtem Brennen oder das Empfinden eines leichten Muskelkaters sind ebenfalls normale, erwünschte Effekte. Die Behandlung erfolgt täglich oder zweimal wöchentlich innerhalb von ca. fünf Wochen.
 



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