Neuraltherapie und Störfeldsuche

Die Neuraltherapie gehört zu den ganzheitlichen Regulationstherapien und aktiviert gezielt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Die Behandlung beinhaltet lokale Injektionen eines Betäubungsmittels (z.B. Procain) in erkrankte oder schmerzhafte Stellen des Körpers oder in sog. Störfelder. Das sind Stellen im Körper, die selbst keine Beschwerden machen. Aber das betroffene Gewebe wirkt als Reizquelle, von dem minimale Dauerreize ausgehen, die die Regelkreise im Organismus stören und Beschwerden verursachen. Durch die Injektion wird die Durchblutung verbessert, der Schmerz ausgeschaltet und das Störfeld beseitigt.

 

Folgende Organe oder Körperteile können Störfelder sein:

 

• die Organe des Nasen-/Rachenraums (Mandeln, Zähne, Nasennebenhöhlen)
• Narben
• die Unterleibsorgane bei Mann und Frau
• die Wirbelsäule.

 

Angewandt wird die Neuraltherapie bei:

 

• wiederholten Infekten
• Hauterkrankungen
• Schmerzen im Bewegungsapparat
• Gürtelrose
• gynäkologischen Beschwerden einschließlich Kinderlosigkeit
• Schwindel, Tinnitus, Schwerhörigkeit
• Verdauungsstörungen
• chronische Blasen- oder Prostatabeschwerden.

 



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