Mikrostromtherapie

Die Mikrostromtherapie, auch Biologische-Cell-Regulation (BCR) genannt, nutzt Mikrostromimpulse, um den Zellstoffwechsel im geschädigtem Gewebe zu verbessern und den Lymphabfluss anzuregen. Dadurch werden die Entgiftung in Gang gebracht und die Selbstheilungskräfte angesprochen. 

Auch der Stoffwechsel in nicht direkt durchbluteten Körperteilen wie Bänder, Sehnen und Knorpel wird aktiviert.
Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass durch diese Stromtherapie eine Aktivierung der Energiebereitstellung, ein immunstärkender Effekt sowie antibakterielle, antivirale und regenerierende Effekte nachzuweisen sind.
Zu den Anwendern gehören vor allem die Sportmedizin. Mancher Hochleistungssportler konnte nach Verletzung durch diese Therapie wieder genesen.
Anwendung findet die BCR-Therapie hautsächlich bei

  • akuten und chronischen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • Sehnen-, Muskel- und Bandverletzungen
  • Knochenbrüchen
  • Blutergüssen
  • Migräne.

Je nach Beschwerdebild und Untersuchungsbefund werden Klebeelektroden an bestimmten Stellen appliziert und dann das entsprechende Programm (z.B. chronisches Halswirbelsäulensyndrom) eingestellt. Die Behandlung dauert meist 20 Minuten. Der Patient sitzt oder liegt entspannt auf der Liege.
Wichtig ist, dass während des gesamten Behandlungszeitraums (5 Wochen, ca. 10 Behandlungen) reichlich Wasser getrunken wird, um die gelösten Stoffwechselschlacken auszuscheiden.



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