Eigenbluttherapie

Der menschliche Organismus ist grundsätzlich dazu fähig, Abweichungen vom gesunden Gleichgewicht durch eine körpereigene Regulation zu kompensieren. Um diese Fähigkeit zu stärken, ist es sinnvoll, die eigenen Abwehrkräfte durch eine Eigenbluttherapie zu aktivieren. Dazu wird Blut aus der Vene entnommen und in die Muskulatur oder unter die Haut appliziert, die zu einer lokalen Entzündung und Aktivierung der Immunabwehr führt, da der Organismus Blut außerhalb des Gefäßsystems wie einen Fremdkörper behandelt. Dadurch verbessert sich die allgemeine Immunabwehr. Der gesetzte Reiz wird dabei nicht zu stark gewählt, weil es sonst zu einer sog. „Erstverschlimmerung“ kommen kann, die gewollt ist, aber mit unangenehmen Symptomen einhergehen kann.
 

Besonders bewährt hat sich die Methode bei:
 
• chronischen Entzündungen
• konstitutioneller Infektanfälligkeit
• Heuschnupfen
• allergischem Asthma bronchiale
• allergischen Hauterkrankungen und
• degenerativen Gelenkveränderungen.

 

Das Blut kann zur Behandlung unverändert oder zusätzlich mit homöopathischen Mitteln versetzt, gespritzt werden.
 

Die Injektionen erfolgen anfangs meist zweimal wöchentlich, später je nach Reaktion wöchentlich oder aller zwei Wochen. Eine Behandlungsserie umfasst meist zehn Injektionen. Eine Wiederholung nach einem halben bis einem Jahr kann erforderlich sein.
 



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